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Daihuang ©Erich Stöger

  • Studie zur Hepatotoxizität chinesischer Arzneidrogen: Kommentar

        Eine von Melchart und Ko-autoren 2017 veröffentlichte Studie untersuchte die Häufigkeit hepatotoxischer Reaktionen in der TCM-Klinik Kötzting von 1994 bis 2015. Die Studie enthält eine bisher nicht gekannte Datenqualität für die Abschätzung eines Hepatotoxizitätsrisikos chinesischer Arzneidrogen.  Es ist bedauerlich, dass die differential­diagnostische Abklärung der Leberreaktionen so...

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  • Mögliche Leberreaktionen durch chinesische Arzneidrogen

    Leberreaktionen treten unter Chinesischer Arzneitherapie sehr selten auf. Eine moderate Erhöhung der Leberenzyme wird allgemein als eine Anpassungsreaktion der Leber angesehen (1). Um eine solche handelt es sich bei einem Anstieg des Enzyms ALT (Alanin-Aminotransferase, auch GPT) bis zum 5fachen des oberen Normwerts bzw. einer Erhöhung der ALP (Alkalischen Phosphatase) oder des Gesamtbilirubins...

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  • Interstitielle Pneumonie und Kampomedizin (Studien aus Japan)

    Seit dem Jahr 1989 sind in der Literatur Berichte über verschiedene Formen von interstitieller Pneumonie erschienen, die offensichtlich auf Kamporezepturen zurückzuführen waren. Über die Jahre ist die Anzahl der jährlich publizierten Fälle gestiegen, über den letzten wurde – in japanischer Sprache – aktuell berichtet (1). Im Jahr 1997 erschienen eine Veröffentlichung mit einer größeren Fallserie aus...

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  • Interaktionen chinesischer Arzneien mit chemischen Arzneimitteln

    Die Anzahl der pro Person eingenommenen chemisch-definierten Arzneimittel hat in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen. Deren Wechselwirkungen untereinander sind oft nicht bekannt, was das Risiko für unerkannte Schäden durch Medikamentenwirkung erhöht. Wenn Wechselwirkungen bekannt werden, können Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden und die Risiken vermindert werden. Da...

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  • Mögliche Interaktion zwischen Vitamin-K-Antagonisten und der Goji-Beere

    Kommentar aus Sicht der Chinesischen Medizin zur Mitteilung des BfArM „Ärzte und Patienten sollten sich der Möglichkeit einer Wechselwirkung von Vitamin-K-Antagonisten mit der Goji-Beere bewusst sein. Entsprechende Fälle könnten sich durch die zunehmende Verwendung dieser Beeren häufen. Dabei sollte insbesondere auf die zunehmende Verbreitung von Zubereitungen aus Goji-Beeren, wie zum Beispiel...

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  • Aconitum-Drogen

    Aconiti Radix cocta (praeparata) (zhi chuan wu), Aconiti lateralis Radix praeparata (fu zi) und Aconiti kusnezoffi Radix cocta (praeparata) (zhi cao wu) sind essentielle Drogen der Chinesischen Arzneitherapie (CA). Daneben spielt noch Aconiti coreani Radix praeparata (zhi guan bai fu) eine gewisse Rolle. Die botanischen Spezies aus welchen die Arzneien gewonnen werden, zählen zur hochtoxischen...

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  • Amygdalin-haltige Drogen in der Chinesischen Medizin

    Amygdalin-haltige Drogen in der Chinesischen Medizin Amygdalin ist ein wesentlicher Inhaltsstoff der bitteren Mandeln. Auch in den chinesischen Arzneidrogen Armeniacae Semen amarum (ku xing ren, Aprikosenkerne), Persicae Semen (tao ren, Pfirsichkerne), Pruni Semen (yu li ren) und Mume Fructus (wu mei) ist der Stoff in absteigender Konzentration enthalten. Diese Drogen werden seit mindestens 1800...

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  • Gefahren durch Aristolochiasäure: „Bösartige Lüge“ oder bittere Wahrheit?

    Die Aristolochia-Story findet so leicht kein Ende. Eigentlich sollte sie der Vergangenheit angehören, weil Arzneidrogen, die Aristolochiasäure enthalten, in vielen Ländern der Welt verboten sind. Das gilt auch für China und Taiwan. Dennoch kursieren in der TCM-Welt vereinzelt noch falsche Vorstellungen bzw. mangelnde Informationen über das Problem.Eine Stellungnahme zum Artikel von Chris...

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  • Borax, Peng Sha (obsolet)

    Borax oder Natriumtetraborat, chemische Formel Na2B4O7·10H2O, ist das Natriumsalz der Borsäure (H3BO3). Die Dosis wird mit 1,5 bis 3 g angegeben [1]. In der chinesischen Pharmakopöe ist es nicht enthalten. Borsäure, die toxikologisch mit Borax vergleichbar ist [2], wurde auch in westlichen Ländern bis in die 70er Jahre medizinisch verwendet, vor allem zu antiseptischen Zwecken, üblicherweise als 5%ige...

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  • Calomel, Qing Fen (obsolet)

    Hierbei handelt es sich um Quecksilberchlorid (Hg2Cl), die Dosis wird heute mit 0,1 bis 0,2g 1 bis 2mal täglich angegeben [1]. Als hochreines Produkt hat es eine relativ geringe Toxizität, da es schlecht in Wasser löslich ist. Unter Einwirken von Licht oder durch Erhitzen in Lösung zerfällt es in Hg und hochtoxisches HgCl2 [2] und ist daher deutlich gefährlicher als Cinnabaris.

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  • Cinnabaris, Zhu Sha (obsolet)

    Bei Cinnabaris handelt es sich um ein natürlich vorkommendes Mineral, das Quecksilber­sulfid (HgS) enthält. Dieses wird sehr schlecht resorbiert. Autoren auch aus heutiger Zeit spielen teilweise das Risiko herunter und behaupten, es werde gar nicht resorbiert und sei daher unschädlich. Wenn es gar nicht resorbiert würde, stellt sich die Frage, wie es denn eine Wirkung entfalten sollte....

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  • Lithargyrum, Mi Tuo Seng (obsolet)

    Lithargyrum besteht hauptsächlich aus Bleioxid (PbO), weitere mögliche Bestandteile sind Bleidioxid (PbO2), metallisches Blei, Aluminium, Silizium, Eisen, Calcium, Magnesium und Siliziumdioxid (SiO2), die orale Dosis wird mit 0,3 bis 0,9g angegeben [1]. Überwiegend wird/wurde es zur externen Anwendung eingesetzt. In der aktuellen Chinesischen Pharmakopöe ist es nicht enthalten.

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  • Minium, Qian Dan (obsolet)

    Hierbei handelt es sich um rotes Bleioxid (Pb3O4) als natürlich vorkommendes Mineral. Die Dosis wird mit 0,3 bis 0,6 g in Pillen oder als Pulver angegeben, die maximale Einzeldosis mit 1,5 g [1]. Überwiegend wird/wurde es aber zur externen Anwendung eingesetzt. In der chinesischen Pharmakopöe ist es nicht aufgeführt. Es gibt verschiedene Berichte über Bleivergiftungen unter Minium. Darunter ist...

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  • Obsolete Drogen

     In der folgenden Übersicht finden Sie in alphabetischer Reihenfolge Drogen der Chinesischen Arzneimitteltherapie,die nach dem aktuellen Wissensstand als obsolet bezeichnet werden.

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